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Nachrichten

Neue Ausgabe von "Nationalpark" erschienen - Dezember 2021

Cover Nationalpark 4/2021

Die Titelgeschichte in der aktuellen Ausgabe von "Nationalpark" gilt den Vögeln des Feldes. Vergessen und verloren, so fragt der Autor des Beitrages, Wilhelm Breuer. Werden die Ampelkoalitionäre mit dem Bundeslandwirtschaftsminister und Sozialpädagogen Cem Özdemir und der Bundesumweltministerin und Agraringenieurin Steffi Lemke, beide von Bündnis90/Die Grünen, das Blatt wenden? Wird am Ende der Legislaturperiode der Abwärtstrend von Rebhuhn, Feldlerche und Grauammer wenigstens gestoppt sein? Klicken Sie bitte hier (pdf-Datei, ca. 684 KB), wenn Sie den Beitrag über die Agrarvögel lesen möchten.

Im Heft finden Sie eine Reihe weiterer Beiträge, beispielsweise von Marius Holtkamp über die Tierwelt in einem Gebirgszug an der kroatischen Adria, von Janina Voskuhl über Schwäne im winterlichen Norddeutschland sowie von Gerhard Trommer über die Weite, Vielfalt und Dynamik im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Außerdem ein Beitrag von Herbert Zucchi zur Debatte: "Raubsäuger, Schädlinge und Fremdarten - Über den Sprachgebrauch im Naturschutz".

Die Zeitschrift Nationalpark berichtet auf 46 Seiten viermal jährlich über die Entwicklung deutscher Nationalparke, große Schutzgebiete und aus dem Naturschutz. Die Zeitschrift leistet sich, was in der deutschen Zeitschriftenlandschaft eine Ausnahme ist: einen unabhängigen, kritischen und fundierten Blick auf die Sache des Naturschutzes. Herausgeber der Zeitschrift ist der "Verein der Nationalpark-Freunde e.V." Die EGE empfiehlt diese Zeitschrift mit den Worten, die der Journalist Horst Stern für sie gefunden hat: "Besser kann man Papier aus dem Holz der Bäume nicht nutzen". Ein Abonnement oder Probe-Abo ist vielleicht genau das richtige Weihnachtsgeschenk.

Ein besonderes Geschenk zu Weihnachten - Dezember 2021

Zaunkönig © Achim Schumacher

Dorothee Warneckes Einfallsreichtum ist groß: Die naturbegeisterte Eulenschützerin aus Hannover unterstützt die Anliegen der "Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen" seit vielen Jahren auf vielfältige Weise: mit dem Abschluss von Eulenpatenschaften, mit Kulturveranstaltungen, Gedichten und Fabeln aus dem Leben von Menschen und Eulen. Fabeln, von denen einige in dem Buch "Wer die Eule liebt" vereint sind.

Jetzt überraschte Dorothee Warnecke die EGE mit einer neuen Idee zugunsten des Eulenschutzes: Sie spendet der EGE ein künstlerisches Meisterwerk für eine Spenden-Auktion. Es ist eine handkolorierte Lithografie aus einem der legendären fünf Prachtbände von John Goulds "Birds of Great Britain" aus den Jahren 1862 bis 1873. Das angebotene Blatt zeigt drei Zaunkönige auf einem Hopfenzweig.

Bitte klicken Sie hier (pdf-Datei, ca. 388 KB), wenn Sie die Lithografie anschauen und sich ausführlich über das Werk informieren möchten.

Die EGE freut sich über Ihr Gebot. Das Eingangsgebot liegt bei 450 Euro. Auf der Website werden wir über die gebotenen Beträge der bis zum 06. Januar 2022 offenen Auktion informieren. Erhält Ihr Gebot den Zuschlag, erhalten Sie über Ihren Betrag selbstverständlich eine Spendenbescheinigung. Ihre Spende kommt vollumfänglich den Projekten der EGE zugute.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen per E-Mail an:
  Egeeulen@t-online.de
oder an die
Geschäftsstelle der EGE
Breitestrasse 6
D-53902 Bad Münstereifel

Steinkauz-Brutsaison 2021 - November 2021

Steinkauzlebensraum in der Niederrheinischen Bucht © Doris Siehoff

Die Niederrheinische Bucht ist eines der Dichtezentren des Steinkauzes in Deutschland. Hier liegt das Projektgebiet der EGE zum Schutz des Steinkauzes. Es umfasst die nordrhein-westfälischen Kreise Düren und Euskirchen, den Rhein-Erft-Kreis und - in Kooperation mit dem NABU-Bonn - den linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises. Es wurden 506 besetzte Reviere, 316 erfolgreiche Bruten und 1.096 Jungvögel registriert (davon wurden 1.067 beringt). Gegenüber dem Vorjahr wuchs die Zahl der besetzten Reviere um 11,3, die Zahl der erfolgreichen Bruten um 16,6 und die Zahl der Jungvögel um 18,2 Prozent! Klicken Sie bitte hier (pdf-Datei, ca. 400 KB), wenn Sie die ausführlichen Berichte über die diesjährige Steinkauz-Brutsaison aus diesen Gebieten lesen möchten.

Das Steinkauzschutz-Projekt der EGE umfasst u. a. die Pflege und Neuanlage von Obstbäumen sowie die Verteidigung der Steinkauzhabitate vor der Ausweisung von Bauland. Die EGE dankt allen Personen, die zum diesjährigen Erfolg des Steinkauzschutz-Projektes beigetragen haben: den Aktiven, allen Helfern und den Spendern. Vielleicht möchten auch Sie die Aktivitäten der EGE unterstützen - beispielsweise mit einer Steinkauzpatenschaft. Schreiben Sie einfach an die EGE.

Sturmerprobte Käuze - November 2021

Klaus Frankenberg am neuen Steinkauzkasten © Klara Frankenberg

Klaus Frankenberg hat die Steinkäuze und ihre Brutplätze rund um seinen Wohnort Derichsweiler bei Düren fest im Blick. Nicht zuletzt deswegen ist der Steinkauz dort noch mit mehreren Paaren daheim. Letzthin aber hat der Sturm einen Obstbaum mit einem der Steinkauzkästen erwischt, die Klaus Frankenberg schon vor Jahren anbrachte und regelmäßig kontrolliert. Am Morgen hing der Kasten gewissermaßen auf halb Sieben. Darin hatten sich vor zwei Jahren Eichhörnchen vermehrt, Käuze aber noch nie gebrütet. Klaus Frankenberg war nach der stürmischen Nacht rasch zur Stelle, um den Schaden zu inspizieren. Der Kasten erwies sich als so schadhaft, dass er gegen einen neuen Kasten ausgetauscht werden musste. Beim Abnehmen und Öffnen des alten Kastens machte Klaus Frankenberg eine überraschende Entdeckung: Darin saßen zwei Steinkäuze, die nacheinander erst sichtbar wurden, als sie von Staub und Schmutz befreit waren, die mit den Käuzen im schrägen Kasten in die Tiefe gerutscht waren. Zu Frankenbergs Erstaunen war keiner der beiden Käuze beringt. Das ist insofern erstaunlich, weil Doris Siehoff, oft mit Unterstützung von Klaus Frankenberg, seit vielen Jahren nahezu den gesamten Steinkauznachwuchs der Region registriert und beringt. Vielleicht sind die beiden Käuze aus einer anderen Region zugezogen. Klaus Frankenberg berichtete sogleich Doris Siehoff vom Ereignis, die sich auf den Weg machte und die beiden Käuze mit Ringen der Vogelwarte Helgoland versah. Klaus Frankenberg setzte die beringten Käuze in einen neuen Kasten zurück an Ort und Stelle wie man im Bild sehen kann.

Steinkauz-Kalender 2022 - November 2021

Steinkauz-Kalender von Dr. Andreas Schüring

Dr. Andreas Schüring ist ein leidenschaftlicher Tierfotograf. Zwölf seiner wunderbaren Steinkauzfotos sind im Monatskalender für das Jahr 2022 vereint. Mit dem Verkauf unterstützt Dr. Schüring den Eulenschutz. Der Kalender im Format DIN A4 auf Bilderdruckpapier und mit Wire-O-Bindung zum Aufhängen ist für 7,50 Euro zuzüglich 1,55 Euro Versandkosten erhältlich bei

Dr. Andreas Schüring, Hintern Fehn 4, 49757 Werlte
E-Mail:   Doc-Andreas-Schuering@web.de

Uhuschutz und Klettersport unvereinbar - November 2021

Uhu im Flug © www.wunderbare-erde.de

Klettersport ist mit dem Schutz von Uhus nicht vereinbar. Temporäre Regelungen, die an von Uhus besiedelten Felsen zeitweise das Klettern erlauben, bieten Uhus keinen ausreichenden Schutz. Es ist an der Zeit, in vielen Klettergebieten eine Neubewertung der bisherigen Regelungen vorzunehmen. Diese muss konsequenterweise weitere Beschränkungen und ganzjährige Kletterverbote mit sich bringen. Das Beispiel der Uhus an den Buntsandsteinfelsen im Rurtal in der Eifel zeigt, dass dies möglich und lohnenswert ist. Zu diesem Fazit gelangen Dr. Lutz Dalbeck, Stefan Brücher und Katja Kreth in ihrem Beitrag "Der Konflikt zwischen Klettersport und Uhuschutz in der Eifel". Die Autoren belegen den negativen Effekt des Klettersports auf die dortige Uhupopulation und den positiven Einfluss einer durchgreifenden Beruhigung der Felsen. Der in Heft 11/2021 der Zeitschrift "Naturschutz und Landschaftsplanung" veröffentlichte Beitrag liefert fundierte Erkenntnisse für die von den Autoren geforderte Neubewertung des Klettersports in Uhulebensräumen. Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den Beitrag lesen möchten.

Steinkäuze für Brandenburg - Oktober 2021

Steinkauz in einer Baumhöhle © www.wunderbare-erde.de

Ende September reisten 20 Steinkäuze aus der Niederrheinischen Bucht ins Land Brandenburg. Es handelt sich um Käuze der diesjährigen Brutzeit. Einige sind Nachkommen der Käuze, die die Müllers von der EGE als Ammenkäuze halten. Die anderen Käuze waren verletzt oder geschwächt in die Obhut der Müllers gelangt und sind nach erfolgreicher Pflege auf ein Leben in Freiheit vorbereitet worden. In Freiheit gesetzt werden die Steinkäuze knapp 600 km östlich von Euskirchen in der brandenburgischen Nuthe-Nieplitz-Niederung. Über den Kauztransfer berichtet die Ausgabe des Wochenspiegels Schleiden vom 29.09.2021. Klicken Sie bitte hier (pdf-Datei, ca. 1,06 MB), wenn Sie den Bericht lesen möchten.

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